Sakramente
"Sakrament" heißt übersetzt: Zeichen der Nähe Gottes. In einem bestimmten Moment, wenn wir das entsprechende Sakrament feiern, wird also verdichtet deutlich, was immer gilt: Dass Gott bei uns ist, uns nahe ist und uns stärken will...
Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente. Diese markieren alle in gewisser Weise "Lebenswenden": Die Taufe steht in der Regel am Beginn, mit etwa neun Jahren, wenn die Kinder schon lesen können und vieles bereits erlernt haben, steht mit der Vorbereitung auf die Erstkommunion der Kontakt mit der Eucharistie an - das Sakrament, in dem sich Gott uns immer wieder schenkt, Brot für uns wird, und mit ihm so sehr verbindet, dass er uns selbst zu einem Leib macht - zum Leib Christi.
In der Firmung nun bestätigen die Jugendlichen das "Ja" zu Gott, dass in der Taufe ihre Eltern für sie stellvertretend gesagt haben. Die Firmung steht an der Grenze zum Erwachsenwerden. Sie bildet zudem den Abschluss der vollen Aufnahme in die Kirche. Nun kann jede und jeder Gefirmte auch Verantwortung in der Kirche übernehmen - z.B. als Taufpate oder als Mitglied im Pfarrgemeinderat.
An einem weiteren wichtigen Wendepunkt steht das Sakrament der Trauung. Wenn Menschen Ja zueinander sagen, ist es schön zu erfahren, dass Gott auch zu Ihnen und Ihrer Beziehung Ja sagt, dass er in ihr verwoben sein will und die Partner stärken und in ihrer Liebe festigen und tragen möchte.
Die Feier der Krankensalbung ist ein wichtiges und schönes Sakrament, das spüren lässt: Auch und gerade dann wenn es schwer wird, sind wir nicht allein.
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